Samstag 25. November

JUNK • von Roddy Bogawa, USA 1999, 16mm, Farbe, 85 Min., OF

Europa-Premiere

 

sa. 25. nov.• 20.00 uhr
Caligari Filmbühne

 

Regie: Roddy Bogawa

Produzent: Chris Hoover

Produktion: Piecemeal Films/Fallen Cinema (USA)

Drehbuch: Roddy Bogawa

Kamera: Ben Speth

Schnitt: Roddy Bogawa

Musik: Fugazi, Come, Chavez, Drunk Tank u. a.

Weltvertrieb: Piecemeal Films/Fallen Cinema

Darsteller: William Schefferine, Tara Milutis, Tommy Bigelow, Lazar Stojanovic, Michael Joo, Gloria Park, Victor Bloom, Jim Marcovitz

 

JUNK ist eine apokalyptische Science-fiction-Lovestory der etwas anderen Art: Max R. und Christina treffen sich zum ersten Mal ausgerechnet an dem Tag, an dem sie beschlossen hat, ihr Leben zu beenden.

Die Spannung, die in dieser Begegnung liegt, steuert auf ihr unausweichliches Ende zu.

Die experimentelle Liebesgeschichte kreist um den Niedergang unserer Welt – um Fragen des Seins, Werdens und Vergehens.

Der Film schöpft seine Kraft aus dem Kontrast zwischen scheinbar banalen Details des menschlichen Schicksals und der offenbar „objektiven“ Betrachtung des Lebens von einem distanzierten Standpunkt aus.

Formal wird dies in JUNK umgesetzt durch den Wechsel von erzählerischen Elementen zu Bildern der Erde, die vom Weltraum aus gemacht wurden und deren Formen an die Werke von Jackson Pollok und Marc Rothko erinnern.

Ein anspruchsvoller und nachdenklich stimmender Film.

 

Über den Regisseur: Roddy Bogawa wurde in Los Angeles als Amerikaner japanischer Herkunft geboren.

Er studierte Kunst und spielte in Punk-Bands, bevor er sich entschloß, Filme zu machen. 1991 drehte er mit SOME DIVINE WIND seinen ersten Spielfilm, der sehr erfolgreich auf internationalen Festivals lief und im WDR ausgestrahlt wurde.

Bogawa gehörte zusammen mit Greg Araki und Jon Moritsugu zu den „bad boys“ des Asian American Cinemas in den frühen 90ern.

 

Filmografie: 1987 A SMALL ROOM IN THE BIG HOUSE, 1988 FOUR OR FIVE ACCIDENTS, ONE JUNE ..., 1991 SOME DIVINE WIND, 1993 IF ANDY WARHOL’S SUPER-8 CAMERA COULD TALK, 1994 THE IMAGINED, THE LONGED-FOR, THE CONQUERED, AND THE SUBLIME, 1999 JUNK

 

„... the problem is to get back to zero.“ (Die Produktion) „Roddy Bogawa’s neo-noir, sort of sci-fi love story is everything indie film no longer is“ (Amy Taubin, Village Voice) „... equal parts raw enery and ennui, guitar-fuzz and Godard ...“ (Ed Halter, NY Underground Film Festival)