{"id":13704,"date":"2026-09-29T00:55:51","date_gmt":"2026-09-28T22:55:51","guid":{"rendered":"https:\/\/exground.com\/?p=13704"},"modified":"2026-10-19T13:13:16","modified_gmt":"2026-10-19T11:13:16","slug":"automatischer-entwurf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/exground.com\/en\/automatischer-entwurf\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung 19. Oktober 2026"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pressemitteilung 19. Oktober 2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><strong>exground filmfest 39: Themenschwerpunkt KINO OHNE GRENZEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eKino ohne Grenzen\u201c \u2013 ein Versprechen, das sich vielleicht nie vollst\u00e4ndig einl\u00f6sen l\u00e4sst. Doch die Filme des diesj\u00e4hrigen Themenschwerpunkts n\u00e4hern sich auf ganz unterschiedliche Weise den Grenzen des Menschseins und loten zugleich die M\u00f6glichkeiten des Mediums Film aus. Vom 13. bis 22. November 2026 pr\u00e4sentiert exground filmfest in Wiesbaden aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme ebenso wie au\u00dfergew\u00f6hnliche Werke der Filmgeschichte, die vertraute Sehgewohnheiten infrage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u201eFlucht und Vertreibung\u201c (2024) und \u201eMut zur Utopie\u201c (2025) setzt exground filmfest seine Reihe gesellschaftlich und k\u00fcnstlerisch relevanter Themenschwerpunkte fort. Diesmal stehen nicht geografische Grenzen im Mittelpunkt, sondern existenzielle Erfahrungen, innere und \u00e4u\u00dfere Widerst\u00e4nde und die Ver\u00e4nderbarkeit unserer Wahrnehmung. Die Filme erz\u00e4hlen von der Magie der Kindheit und spekulativen Zukunftsentw\u00fcrfen, von Menschen, die gegen einengende Moralvorstellungen und gesellschaftliche Zw\u00e4nge aufbegehren. Sie f\u00fchren in Zust\u00e4nde zwischen Traum und Wirklichkeit, Rausch und Delirium, lassen die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentation verschwimmen und erkunden neue filmische Ausdrucksformen.&nbsp;Feierlich er\u00f6ffnet wird der Themenschwerpunkt am 13. November in der Caligari FilmB\u00fchne mit <strong>RED ROCKS<\/strong>&nbsp;(FR\/PT\/IT\/ES\/QA 2026) von Bruno Dumont, der anhand zweier rivalisierender Kinderbanden an der franz\u00f6sischen Mittelmeerk\u00fcste von Freundschaft, Eifersucht, Rivalit\u00e4t und dem grenzenlosen Freiheitsdrang der Kindheit erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Highlights aus dem Fokusprogramm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Naturgewalt wird zum Ausgangspunkt eines radikalen Kinoerlebnisses: In <strong>KRAKATOA<\/strong>&nbsp;(FR\/ES\/GB\/PL 2026) von Carlos Casas ger\u00e4t ein junger Fischer nach einem Vulkanausbruch und Tsunami in eine fremd gewordene Welt. Inspiriert von der Eruption des Krakatau 1883 entfaltet der nahezu dialogfreie Film einen hypnotischen Bilderrausch. Sein au\u00dfergew\u00f6hnliches Sounddesign stammt von Oscar-Preistr\u00e4ger Nicolas Becker. Eine finale Sequenz aus 6.371 Einzelbildern f\u00fchrt die Reise bis ins Erdinnere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo Casas Naturgewalten sinnlich erfahrbar macht, f\u00fchrt <strong>PHENOMENA<\/strong>&nbsp;(AU 2026) von Josef Gatti in die verborgenen Prozesse des Universums. Mit eigens aufgebauten Experimenten macht der Filmemacher Licht, Materie, Wellen und andere physikalische Ph\u00e4nomene sichtbar \u2013 ohne digitale Effekte. Begleitet von Musik von Nils Frahm und Rival Consoles wird wissenschaftliche Neugier zur psychedelischen Erfahrung zwischen Kunst und Forschung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den Kr\u00e4ften der Natur zu den M\u00f6glichkeiten einer anderen Welt: In <strong>MARE\u2019S NEST<\/strong>&nbsp;(GB\/FR\/CA 2025) von Ben Rivers begegnet das Kind Moon in einer postapokalyptischen Landschaft ausschlie\u00dflich anderen Kindern. Die Erwachsenen sind verschwunden; zur\u00fcck bleibt eine zerst\u00f6rte und zugleich verwunschene Welt, in der neue Formen des Zusammenlebens entstehen. Inspiriert von Don DeLillos Theaterst\u00fcck \u201eThe Word for Snow\u201c erz\u00e4hlt Rivers ein z\u00e4rtliches Zukunftsm\u00e4rchen voller Fantasie und Anarchie. Der Film wurde 2025 in Locarno mit dem Pardo Verde ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Rivers von einer Welt jenseits vertrauter Regeln tr\u00e4umt, legt <strong>DEATH HAS NO MASTER<\/strong>&nbsp;(VE\/IT\/CA\/LU\/ES\/MX 2026) von Jorge Thielen Armand die Gewalt bestehender Besitzverh\u00e4ltnisse frei. Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Caro aus Europa nach Venezuela zur\u00fcck, um ihr Erbe anzutreten. Doch die verwilderte Kakaoplantage ist l\u00e4ngst zum Zuhause ehemaliger Arbeiter geworden, die sich ihrem Anspruch widersetzen. Der d\u00fcstere Thriller mit Asia Argento feierte in Cannes in der \u201eDirectors\u2019 Fortnight\u201c Premiere und ist Venezuelas Oscar-Einreichung f\u00fcr 2027.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in <strong>THE VIRGIN OF THE QUARRY LAKE<\/strong>&nbsp;(AR 2025) von Laura Casab\u00e9 brechen unter einer scheinbar vertrauten Oberfl\u00e4che dunkle Kr\u00e4fte hervor. Im Argentinien des Jahres 2001 treffen jugendliche Eifersucht und erotische Verunsicherung auf soziale Spannungen und magische Elemente. Nach Erz\u00e4hlungen der Horrorautorin Mariana Enriquez verbindet der Film das Erwachsenwerden mit dem Unheimlichen.&nbsp;THE VIRGIN OF THE QUARRY LAKE ist Argentiniens Oscar-Kandidat f\u00fcr 2027.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grenze zwischen Selbstkontrolle und Begehren verhandelt wiederum <strong>LUST<\/strong>&nbsp;(BG\/SE\/DK 2026) von Ralitza Petrova. Eine bulgarische Gef\u00e4ngnispsychologin, die gewohnt ist, \u00fcber andere zu entscheiden, kehrt wegen des Todes ihres entfremdeten Vaters nach Sofia zur\u00fcck. Erbschaft, Schulden und eine unerwartete Begegnung bringen ihre strenge Ordnung ins Wanken. Petrovas zweiter Spielfilm nach dem in Locarno ausgezeichneten GODLESS feierte im Berlinale Forum Premiere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zwischen Kunstfigur, Tabubruch und filmischer Radikalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie unsicher die Grenze zwischen authentischem Selbst und Kunstfigur sein kann, zeigt <strong>DOUGLAS GORDON BY DOUGLAS GORDON<\/strong>&nbsp;(GB\/FR 2026). In Finlay Pretsells Portr\u00e4t des schottischen Turner-Preistr\u00e4gers vermischen sich Performance und Verletzlichkeit, Dokumentation und Selbstinszenierung. Zwischen Leben und Kunst bleibt hier kaum eine klare Trennlinie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Fokus blickt zugleich zur\u00fcck auf kompromisslose filmhistorische Positionen: <strong>NEKROMANTIK<\/strong>&nbsp;(DE 1988) von J\u00f6rg Buttgereit \u00fcberschreitet drastisch die Grenze zwischen Tod und Begehren; Jane Ardens <strong>THE OTHER SIDE OF THE UNDERNEATH<\/strong>&nbsp;(GB 1972) erforscht psychische Krisen mit einer konfrontativen radikalfeministischen Filmsprache. Du\u0161an Makavejevs <strong>SWEET MOVIE<\/strong>&nbsp;(FR\/CA\/DE 1974) stellt mit satirischem Exzess politische und moralische Gewissheiten infrage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Abschluss des Fokus bildet <strong>ARCO<\/strong>&nbsp;(FR 2025) von Ugo Bienvenu: Ein Junge aus der Zukunft reist mit einem Regenbogenmantel heimlich in die Vergangenheit und landet im Jahr 2075, in einer Welt, die mit der fortschreitenden Klimakatastrophe umzugehen versucht. Dort hilft ihm die zehnj\u00e4hrige Iris, einen Weg zur\u00fcck nach Hause zu finden \u2013 \u00fcber die Grenzen der Zeit hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rahmenprogramm zum Themenschwerpunkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Leinwand hinaus setzt sich der Themenschwerpunkt in einem vielf\u00e4ltigen Rahmenprogramm fort: Zwei Kurzfilmprogramme schlagen eine Br\u00fccke zwischen historischen und zeitgen\u00f6ssischen Experimentalfilmen, w\u00e4hrend eine Masterclass mit Helena Gir\u00f3n und Samuel M. Delgado Einblicke in die filmische Praxis er\u00f6ffnet. Erg\u00e4nzt wird das Programm durch die Lesung von Nassir Djafari, die Fotoausstellung IMMATERIELLES des K\u00fcnstlerduos Distruktur und die Videokunstarbeit LISTENING TO PIANO GARDEN von Christian Naujoks im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden. F\u00fcr den Themenschwerpunkt stiftet stadtmobil Rhein-Main erneut einen Publikumspreis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das vollst\u00e4ndige Programm des Festivals wird nach der<strong>&nbsp;Pressekonferenz am 29. Oktober 2026 um 14 Uhr in der Caligari FilmB\u00fchne<\/strong>&nbsp;in Wiesbaden bekanntgegeben und anschlie\u00dfend auf <a href=\"https:\/\/exground.com\/programm\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.exground.com\/\"><u>www.exground.com<\/u><\/a>&nbsp;ver\u00f6ffentlicht. Der Vorverkauf startet ebenfalls an diesem Tag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">exground filmfest dankt allen F\u00f6rderern und Kooperationspartnerinnen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/1drv.ms\/w\/c\/47a4d17f556da1d9\/IQAeuvHs9tjFRa6ftA0SVUoDAS9ehTs-SKKZKXKU-cfW2EA?e=Q0Uc2V\">ex39_Partner_Sponsoren_2026.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2014\u2014\u2013<br>Pressekontakt:<br>Wiesbadener Kinofestival e. V.<br>exground filmfest<br>Marta Moneva-Enchev<br><a href=\"mailto:presse@exground.com\">presse@exground.com<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.exground.com\/\">www.exground.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung 19. Oktober 2026 exground filmfest 39: Themenschwerpunkt KINO OHNE GRENZEN \u201eKino ohne Grenzen\u201c \u2013 ein Versprechen, das sich vielleicht nie vollst\u00e4ndig einl\u00f6sen l\u00e4sst. Doch die Filme des diesj\u00e4hrigen Themenschwerpunkts n\u00e4hern sich auf ganz unterschiedliche Weise den Grenzen des Menschseins und loten zugleich die M\u00f6glichkeiten des Mediums Film aus. Vom 13. bis 22. 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