THE DEAD AND THE OTHERS [CHUVA É CANTORIA NA ALDEIA DOS MORTOS]


22.11.2019 17:30 – Murnau-Filmtheater

Brasilien/Portugal 2018 114 Min. krahô-portug. Omd+eU

von João Salaviza und Renée Nader Messora

Drehbuch: João Salaviza, Renée Nader Messora, Kamera: Renée Nader Messora, Schnitt: João Salaviza, Renée Nader Messora, Edgar Feldman, Musik: Pablo Lamar, Produzenten: Ricardo Alves Jr., Thiago Macêdo Correia, João Salaviza, Renée Nader Messora, Produktion: Entrefilmes, Karõ Filmes, Material Bruto, Darsteller: Henrique Ihjãc Krahô, Raene Kôtô Krahô

Nachdem er eines Nachts mit dem Geist des verstorbenen Vaters sprechen konnte, scheint der Lebensweg des jungen Ihjãc vorgezeichnet: die Trauerzeremonie für den Verstorbenen ausrichten und danach Schamane werden. Kurzerhand flieht er vor den Erwartungen der Gemeinschaft aus dem Regenwald in die Provinzstadt. Seine Frau Kôtô reist mit dem gemeinsamen Sohn nach und versucht, ihn zur Rückkehr ins Krahô-Dorf zu bewegen. Doch Ihjãc ist noch nicht bereit, sich seinen inneren Widersprüchen zu stellen.

„Auf 16 mm gedreht, entfaltet dieser stille Film seinen Zauber nicht nur durch die zurückhaltende, semi-dokumentarische Erzählweise, sondern auch mithilfe von Farben, Stimmungen, Motiven, die sich langsam, aber stetig einbrennen in den Betrachter.“ (Amos Borchert, Kurator der Reihe „Fokus Brasilien“)

Weitere Informationen: http://www.luxboxfilms.com/chuva-e-cantoria

João Salaviza wurde 1984 in Lissabon/Portugal geboren. Sein Spielfilmdebüt MOUNTAIN wurde 2015 bei der Kritikerwoche der Filmfestspiele Venedig uraufgeführt. Er drehte mehrere Kurzfilme. THE DEAD AND THE OTHERS ist sein zweiter Langfilm.

Renée Nader Messora wurde 1979 in São Paulo geboren und arbeitete als Regieassistentin in Brasilien, Argentinien und Portugal. 2009 traf sie Indigene der Krahô. Seitdem beteiligt sie sich an einem lokalen Kollektiv von Krahô-Filmemachern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Kino als Instrument zur Selbstbestimmung und zur Stärkung der kulturellen Identität. THE DEAD AND THE OTHERS ist ihr Debüt als Regisseurin.

Preise (Auswahl): Jurypreis in der Sektion „Un Certain Regard“ (Internationale Filmfestspiele von Cannes, Frankreich 2018), Spezialpreis der Jury (Mar del Plata Film Festival, Argentinien 2018)

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Valentin Carré
Frankreich
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