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BALABAN
13.11.2022 17:00 – Caligari FilmBühne

Kasachstan 2021 101 Min. Omd+eU

von Aysulu Onaran

Drehbuch: Aysulu Onaran, Sam Roffey, Kamera: Nursultan Bazarbay, Schnitt: Andrey Nazarov, Brin, Musik: Nikita Fomin, Produktion (Person): Rose Ganguzza, Adilet Yessimov, Darstellende: Irina Gylko, Kamila Fun So, Chingiz Kapin, Artem Nemov, Gulnaz Zholanova
Zwei kasachische Teenager, die in sehr unterschiedlichen Verhältnissen heranwachsen: die eine in einem wohlhabenden Elternhaus, die andere im Waisenhaus. Und doch eint sie eine schreckliche Diagnose, denn beide sind HIV-positiv. Als sich die beiden kennenlernen und bald auch verlieben, entsteht schnell ein Plan, um diesem Leben, dass nur aus regelmäßiger Medikamenteneinnahme zu bestehen scheint, zu entkommen. Sie wollen einen preisgekrönten seltenen Falken stehlen, ihn verkaufen und mit dem Erlös gemeinsam nach Paris fliehen, um dort ein neues, freies Leben zu beginnen.

Nach dem HIV-Ausbruch in der kasachischen Millionenstadt Schymkent 2006 arbeitete die Regisseurin Aysulu Onaran lange mit HIV-positiven Mädchen zusammen. Mit ihrem ersten Spielfilm BALABAN setzt sie sich auch für die Entstigmatisierung von Menschen mit HIV und Menschen der LGBTQ+-Community ein.

Aysulu Onaran ist Regisseurin und Autorin und lebt und arbeitet in Großbritannien. Ab 2008 arbeitete sie bei der Produktionsfirma AIM Entertainment in Moskau, wo sie Videoinhalte für Werbekampagnen, Mode- und Musikvideos produzierte. Im Jahr 2019 arbeitete sie als Produzentin für den Kurzfilm SWEET STREET im Vereinigten Königreich, der das Leben einer Sexarbeiterin im Norden Englands zeigt. Im Jahr 2021 schrieb und inszenierte sie ihren ersten Spielfilm, BALABAN, gefolgt von ihrem zweiten Spielfilm REBIRTH ISLAND ein Jahr später.

Filmografie (Auswahl): 2019 SWEET STREET (Kurzfilm), 2021 BALABAN, 2022 REBIRTH ISLAND


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