american independents

Auch 2020 stehen Frauen im Mittelpunkt unserer ältesten Festivalsektion, als Protagonistinnen oder Regisseurinnen, denen wir 2021 einen speziellen Fokus widmen werden. Vier Spielfilme und ein Dokumentarfilm, darunter eine Deutschland-Premiere. In DINNER IN AMERICA trifft man auf das skurrilste Leinwandpärchen seit Harold und Maud, das sich einen Dreck um die Meinung anderer schert. Die schräge Patty und der asoziale Simon werden die Herzen des Publikums erobern. In SWALLOW begegnet man einer schwangeren Frau, die es nicht lassen kann, Gegenstände zu schlucken. In THE EVENING HOUR lernen wir den sympathischen Altenpfleger Cole kennen, der sich mit Drogenhandel sein Einkommen aufstockt. Und in LORELEI geht es um die zweite Chance auf Glück: Nach 15 Jahren Knast trifft Wayland auf seine Jugendliebe, die mittlerweile drei Kinder von drei verschiedenen Vätern hat. Die Musikdoku ONCE WERE BROTHERS zeigt das Zerwürfnis der wohl bekanntesten Begleitband ever, „The Band“, die für Bob Dylan im Einsatz waren. Nach dem Höhenflug kommt der Fall. Künstlerische Erfolge führen ja oft zu persönlichen Katastrophen und Exzessen. So auch bei „The Band“.

DINNER IN AMERICA

von Adam Carter Rehmeier
USA 2020 106 Min. OF

LORELEI

von Sabrina Doyle
USA 2020 111 Min. OF

ONCE WERE BROTHERS: ROBBIE ROBERTSON AND THE BAND

von Daniel Roher
Kanada/USA 2019 100 Min. engl. OF

SWALLOW

von Carlo Mirabella-Davis
USA 2019 96 Min. OF

THE EVENING HOUR

von Braden King
USA 2020 115 Min. OF