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Fokus „Kino ohne Grenzen“
„Kino ohne Grenzen“ ist ein Versprechen, das einzulösen vielleicht ein frommer Wunsch bleiben muss. Aber sich den Grenzen des Mensch-Seins anzunähern und die Möglichkeiten des Mediums auszuloten, das vollbringen die Werke dieser Sektion auf jeweils ganz eigene Weise. Sie widmen sich der Magie von Kindern, erzählen von „zärtlichen Formen der Anarchie“ und vom Anrennen gegen Widerstände. In ihnen überwinden Menschen Grenzen, kämpfen gegen krankmachende Systeme und einengende Moral. Sie bewegen sich in seelischen Ausnahmezuständen, erleben Halluzinationen und Außerkörperliches. Manchmal passieren subtile Transformationen, und dann wieder gibt es den Knall, das Spektakel, den Exzess. Manchmal kommt es zu Uneindeutigkeiten der Perspektive, werden Dynamiken vor und hinter der Kamera ambivalent, verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Filmemachen. Einige der Arbeiten verschieben in ihrer Formsprache die Grenzen des Darstellbaren und erweitern das Bewusstsein für die Komplexität dieser Welt. Vielleicht ist das ja schon etwas.

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